Die Cafeteria im Krankenhaus – viel mehr als ein Wartezimmer

Wir von res frumentaria verbringen viel Zeit in Krankenhaus-Cafeterien: sie sind für uns Büro, Besprechungsraum und auch der Ort, an dem wir unseren Hunger stillen. Dort begegnen wir Menschen, für die die Cafeteria ein hoch emotionaler Ort sein kann – denn hier wird gewartet, gelitten, gefiebert, getröstet, geredet und gelacht. Die Menschen warten in der Cafeteria zum Beispiel auf eine Untersuchung, vor der sie Angst haben. Oder sie zeigen sich zum ersten Mal nach einer OP wieder in der Öffentlichkeit. Die Krankenhaus-Cafeteria bietet aber auch Raum, um sich mit der Familie zu besprechen. Die Bedeutung dieses Ortes kann man aus all diesen Gründen gar nicht hoch genug einschätzen.

Vom Wartesaal zum einladenden Ort: die Cafeteria des Krankenhauses Gummersbach

Im Kreiskrankenhaus Gummersbach befindet sich im Eingangsbereich eine Besucher-Cafeteria – eigentlich eine ideale Voraussetzung, sie zu einem einladenden Ort zu gestalten, der schon beim Betreten des Hauses einen freundlichen Eindruck hinterlässt. Doch diese Cafeteria wurde in der Vergangenheit aus wirtschaftlichen Gründen nur am Nachmittag geöffnet, am Vormittag wirkte der Eingangsbereich ein wenig verlassen.

Ein Konzept, das den Eingangsbereich belebt

Doch eine Krankenhaus-Cafeteria ist aus unserer Sicht nicht nur ein Kostenfaktor – dieser Bereich sollte ein freundlicher Ort sein, an dem Menschen sich wohlfühlen und entspannen können. Wir von res frumentaria empfahlen deshalb, das Ambiente der Cafeteria zu verschönern und so gleichzeitig den Eingangsbereich des Krankenhauses zu beleben. Wir schlugen vor, die Cafeteria mit einem schöneren Ambiente ganztägig zu öffnen und so dem Eingangsbereich ein einladendes Gesicht zu verleihen. Gleichzeitig sollte aber der Betrieb der Cafeteria nicht teurer werden und die Umgestaltung in einem überschaubaren Kostenrahmen bleiben.

Treffpunkt Cafeteria

Logo Klinikum OberbergGemeinsam mit den Fachbereichen des Hauses sind wir dann an die Umsetzung gegangen. Das Snack-, Kuchen- und Getränkeangebot wurde modernisiert, Kiosk und Café wurden in einem Bereich zusammengefasst, Snacks und Obstsalat gibt es nun auch „to go“ und vor Ort können Gutscheine für hungrige Patienten eingelöst werden. Dank der Ausstattung des Raumes mit Stühlen und Tischen in unterschiedlichen Höhen wirkt das Entree jetzt viel aufgelockerter. Es entstand ein einladender Treffpunkt, an dem Patienten und Angehörige Wartezeiten angenehmer verbringen und in freundlicher Umgebung Zwischenmahlzeiten einnehmen können. Auch der Betreiber des Krankenhauses ist zufrieden – denn die Cafeteria ist mit dem neuen Konzept nicht teurer geworden.

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