Eine flexible Mensa mit Kiosk – Gesamtkoordination vieler Projektbeteiligter

Die Herausforderung

Die Schüler eines Gymnasiums hatten über einen langen Zeitraum keine Möglichkeit, sich mit gesundem, vollwertigen Mittagessen zu versorgen. Nun sollte endlich eine moderne Mensa eingerichtet werden. Hierfür suchte der Verantwortliche einen Dienstleister, der den Gesamtprozess steuern sollte: von der Konzepterstellung über die Erstellung der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der Großküche an einen externen Dienstleister, die Auswertung der Bieterangebote, die Begleitung der Realisierung bis hin zu den Qualitätskontrollen nach der Implementierung.

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Die Aufgabe im Detail

Wichtig war vor allem, dass res frumentaria alle beteiligten Gruppen und Personen an einen Tisch und ins Gespräch bringen sollte,  denn in diesem großen Projekt musste zwischen unterschiedlichen Interessenlagen vermittelt werden. Darüber hinaus sollten wir fachliche Empfehlungen aussprechen, um das Projekt in die richtige Richtung zu lenken.

Unsere Lösungen

In Phase 1 haben wir auf engstem Raum eine Übergangsmensa eingerichtet, um die Schüler versorgen zu können. Eine weitere Herausforderung bestand darin, dass der bestehende Kiosk bei der Vergabe der Verpflegung an einen externen Dienstleister in das Gesamtkonzept integriert werden sollte, damit die Mensa wirtschaftlich betrieben werden konnte. In einem kleinteiligen Prozess fanden wir eine Lösung, in die alle Beteiligten einwilligten – der Kioskbetreiber wurde dabei sogar vom Träger unterstützt.

Um die neue Mensa möglichst attraktiv zu gestalten, wurde ein Bereich als Oberstufen-Café eingerichtet, das von den Schülern selbst verwaltet werden sollte. Die Schüler können heute dort ihre Pausen verbringen und verschiedene Kaffeespezialitäten genießen. Die Mensa dient auch als Mehrzweckraum, in dem Vorträge und Konzerte stattfinden. Der Funktionsumbau ging schnell, denn da die Mensa hochwassergefährdet ist, müssen alle Einrichtungsgegenstände und Möbel ohnehin mobil sein – sogar ein LKW muss im Fall einer Hochwasserwarnung in die Mensa fahren können, damit diese schnell geräumt werden kann.

Spannend war bei diesem Projekt auch, die verschiedenen Anforderungen aller Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Eltern haben in der Regel eine andere Vorstellung von einem attraktiven Essensangebot als die Kinder. Außerdem muss der Caterer gewinnbringend arbeiten können. Deshalb gibt es heute auch Produkte wie Cola oder Schokoriegel im Sortiment.

Zu guter Letzt haben wir einen regionalen Caterer gefunden, der für einen Preis von unter 4 Euro in der neuen Mensa ein umfangreiches Mittagsangebot im Free Flow-System anbietet – inklusive Salatbar, wechselnden Hauptspeisen, Beilagen und Desserts.

Unsere Leistungen im Überblick

Wir haben das Gymnasium beim Planungs- und Umbauprozess für die neue Mensa beraten und bei der Auswahl des Speiseverpflegungskonzepts begleitet. Außerdem standen wir dem Team bei der anschließenden Umsetzung mit Rat und Tat zur Seite:

  • Erstellung des Gesamtkonzepts und einer detailreichen Leistungsbeschreibung
  • Auswertung der Angebote der Dienstleister
  • Moderation der Projektgruppen-Treffen

Auch die wichtigen Qualitätskontrollen nach der erfolgreichen Implementierung lagen in unseren Händen.

Das Feedback

„Die Kompetenz, das Wissen um die Verpflegungsarten ist eine Stärke von res frumentaria … Außerdem sind sie unabhängig von irgendwelchen Küchen- oder Einrichtungsfirmen.“

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